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Lese- und Musikabend gegen Rassismus und Antisemitismus mit Esther Bejarano & Microphone Mafia in der Nordstadt

Ein Konzert mit Esther Bejarano und der Microphone-Mafia gab es in der Reinoldikirche. Fotos: Alex Völkel

Ein Konzert mit Esther Bejarano und der Microphone-Mafia gab es in der Reinoldikirche. Fotos: Alex Völkel

Eine literarisch-musikalische Veranstaltung bieten die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano und Microphone Mafia am Freitag, 29. Mai 2015, um 19.30 Uhr im Treffpunkt Stollenpark für Jung und Alt in der Nordstadt an.

Einzigartiges musikalisches Projekt gegen Rassismus und Antisemitismus

Konzert in der Reinoldikirche mit Esther Bejarano und der Microphone-Mafia

Die Holocaust-Überlebende Esther Bejarano.

Es ist jetzt drei Jahre her, seit dem die die Familie Bejarano und die Microphone Mafia sich auf den Weg gemacht haben, um ein einzigartiges musikalisches Projekt ins Leben zu rufen.

Damals begann die Odyssee mit den Sätzen: Orient trifft Okzident, die Jüdin den Moslem, die Atheistin den Christen, Süd trifft Nord, alt trifft jung, Frau trifft Mann, Tradition trifft Moderne.

Folklore trifft Rap, Hamburg trifft Köln, ausdrucksstarke Stimmen treffen auf geniale Musiker, Spannung trifft auf Harmonie, Herz trifft Verstand, die Familie Bejarano trifft Microphone Mafia – und alle arbeiten gleichberechtigt nebeneinander.

Musikalische Einheit aus drei Generationen hat bereits zwei Alben veröffentlicht

Aus diesem Projekt hat sich eine festverschworene Einheit entwickelt, sowohl musikalisch als auch menschlich, die trotz der Generationsunterschiede und der musikalischen Unterschiede es schafft, die Menschen jetzt auch mit ihrem zweiten Album in den Bann zu ziehen. „la vita continua“ macht da weiter, wo „per la vita“ aufgehört hat.

Drei Generationen, die ihre kulturellen, menschlichen, musikalischen und persönlichen Ansichten und Gedanken in einem Schmelztiegel verschmelzen lassen und den Zuhörern und Zuschauern ihre Sicht von Leben vorstellen.

Breites musikalisches Spektrum: Vom jiddischen Lied bis zum Rap 

Wie immer bedient „la vita continua“ ein breites Spektrum: vom jüdischen Lied über die Mischung mit Rap bis hin zu ungewohnten Arrangements und einem interessanten Sprachenmix.

Es weiß wieder durch eine neue bzw. eine noch weiter gefächerte Vielfalt von Instrumenten, musikalischen und textlichen Einflüssen wie Brecht, Nazim Hikmet, Cem Karaca, Boris Vian u.v.m. zu überzeugen. Eine gute Mischung aus Bewährtem und Neuem!

Zu den Akteur/innen:

  • Als junge Frau ist Esther Bejarano 1943 nach Auschwitz deportiert worden. Dort rettete ihr ein Platz im Mädchenorchester das Leben. Sie wird aus ihrem Buch „Erinnerungen“ vorlesen.
  • Microphone Mafia ist eine deutsch-türkisch-italienische Rapgruppe, die sich 1989 in Köln formierte.  Sie sorgt für das musikalische Rahmenprogramm.
  • Eine Veranstaltung des Jugendforums Nordstadt/Planerladen e.V. in Kooperation mit:  Alevitische Gemeinde Dortmund, imdo gGmbH, Bezent e.V., Migrantinnenverein Dortmund
  • Eintritt: 5 €   (Tickets  im Treffpunkt Stollenpark oder in der Schützenstr. 42 erhältlich)
  • Weitere Infos: jugendforum@nordstadt.de
  • Tel: 0231 88 20 700 oder 4763127

Mehr zum Thema auf nordstadtblogger.de:

Videos aus der Reinoldikirche:

(Falls sich die Videos nicht darstellen, bitte den Browser aktualisieren)

 

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