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Gedenken zum Jahrestag der NS-Bücherverbrennung: Lesungen in der Mahn- und Gedenkstätte Steinwache

Am 30. Mai wurden Bücher in Dortmund verbrannt. Foto: Ausstellung Steinwache

Am 30. Mai wurden Bücher in Dortmund verbrannt. Foto: Ausstellung Steinwache

Die Mahn- und Gedenkstätte Steinwache, Steinstraße 50, lädt in Kooperation mit dem Verein für Literatur Dortmund am Donnerstag, 21. Mai, 19 Uhr, zu einer Gedenkveranstaltung ein.

Nazis ließen missliebige Druckwerke aus Buchhandlungen und Volksbibliotheken verbrennen

Unter Leitung des Nationalsozialistischen Lehrerbundes und der Dortmunder SA, mit dem neuen Polizeipräsidenten Wilhelm Schepmann an der Spitze, fand am 30. Mai 1933 auf dem Hansaplatz eine Bücherverbrennung statt.

Hier wurden missliebige Druckwerke aus Buchhandlungen und Volksbibliotheken, zum größten Teil aber aus dem gewerkschaftlichen Volkshaus an der 1. Kampstraße, sowie den sozialdemokratischen und kommunistischen Parteizentralen gegen 21 Uhr auf den Scheiterhaufen geworfen.

Vier Dortmunder Autorinnen und Autoren erinnern an verfolgte Schriftstellerinnen und Schriftsteller

Um an die verfolgten Autorinnen und Autoren zu erinnern, stellen aktuelle Dortmunder Schriftsteller eine oder einen der Verfolgten vor: Ellen Widmaier stellt Elisabeth Hauptmann vor, Marianne Brentzel würdigt Erika Mann, Heike Wulf liest aus Arbeiten von Irmgard Keun und  Rainer Holl präsentiert Walter Benjamin.

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