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„Wir: Echt Nordstadt“ : Viel Lob für die Ausstellung – Vorfreude auf den Umzug in den Fredenbaumpark

Finnisage der Ausstellung, Wir: Echt Nordstadt! am Phoenixsee in Dortmund-Hörde. Portugiesiche Folkloregruppe St. Antonius

Die portugiesische Folkloregruppe St. Antonius wirkte am Rahmenprogramm mit.

Es ist ein sonniger Abschied – wenn auch eine zu frühe Verabschiedung: Bei großem Besucherinteresse wurde am Sonntag die offizielle „Finissage“, also das Ausstellungsende von „Wir: Echt Nordstadt“ auf der Kulturinsel im Phoenixsee gefeiert. Allerdings ist die Ausstellung dort noch bis nach Ostern zu sehen.

Denn erst danach wird die große Bilder- und Textschau über Gruppen aus der Nordstadt in Hörde abgebaut und dann zum Fredenbaumpark umziehen. Einen Eröffnungstermin dort gibt es noch nicht.

Wilde: „Die Ausstellung hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen“

Finnisage der Ausstellung, Wir: Echt Nordstadt! am Phoenixsee in Dortmund-Hörde. Vertreterinnen und Vertreter von portraitierten Gruppen sprechen zu ihren Gruppenportraits. Tobias Marx vom Ordnungsamt

Vertreter von portraitierten Gruppen berichten über ihre Fotos – hier Tobias Marx vom Ordnungsamt.

Allerdings freuen sich die teilnehmenden Gruppen darauf: Vertreter von  rund zwei Dutzend portraitierten Gruppen standen dort den Besucherinnen und Besuchern sowie Moderator Kay Bandermann über ihre Erlebnisse und Eindrücke Rede und Antwort.

Seit mehr als 20 Wochen steht die Ausstellung „Wir: Echt Nordstadt – 106 Gruppenporträts“  auf der Kulturinsel im Hörder Phoenix-See. Mehr als 25.000 Besucher haben sie dort bestaunt und den Machern viel Anerkennung gezollt.

Auch Bezirksbürgermeister Dr. Ludwig Jörder ist mittlerweile vom Konzept des Projekts, des Fotobuchs und der Ausstellung überzeugt. „Am Anfang dachte ich, dass das etwas Gaga ist“, räumt Jörder ein. „Aber das ist richtig gut.“

Ein Votum, dem sich auch der neue Planungsdezernent Ludger Wilde anschließt: „Die Ausstellung hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen“, betont er. „Die Idee, nach Hörde zu gehen, war goldrichtig!“

Lob vom NRW-Integrationsminister für ehrenamtliches Engagement

Finnisage der Ausstellung, Wir: Echt Nordstadt! am Phoenixsee in Dortmund-Hörde. Landesarbeitsminister Guntram Schneider

NRW-Minister Guntram Schneider.

Davon konnte sich auch Guntram Schneider – Arbeits-, Sozial- und Integrationsminister des Landes Nordrhein-Westfalen und Dortmunder SPD-Landtagsabgeordnete – überzeugen, der die Ausstellung ebenfalls besuchte.

„In den überregionalen Medien wird oft ein falsches Bild von der Nordstadt gezeichnet“, verdeutlicht der heimische SPD-Landtagsabgeordnete. „Doch Dortmund muss sich wegen der Nordstadt nicht verstecken – im Gegenteil!“

Vor allem für das vielfältige ehrenamtliche Engagement zollte der aus Dortmund stammende Minister der Nordstadt Respekt: „Die Zivilgesellschaft geht sehr kreativ und positiv mit den Problemen um.“

Besucherinnen und Besucher zollen der Ausstellung Lob und Anerkennung

Aber auch die Besucherinnen und Besucher waren voll des Lobes. Dies wurde auch in den Kommentaren im Gästebuch deutlich: „Man staunt über die Vielfalt, selbst wenn man in der Nordstadt wohnt“ steht da zu lesen.

„Ein großartiges Projekt mit tollen Fotos und Geschichten“. Oder auch: „Ich habe noch nie erlebt, dass die Nordstadt so würdig besprochen und dargestellt wurde!“

Die Wertschätzung spiegelt sich auf im Umgang mit der Ausstellung selbst wider: Nahezu unversehrt können sie nach kleinen Schönheitsreparaturen zum nächsten Ausstellungsort wandern.

Abschied von Hörde: Die beliebte Ausstellung zieht nach Ostern in die Nordstadt um 

Finnisage der Ausstellung, Wir: Echt Nordstadt! am Phoenixsee in Dortmund-Hörde. Vertreterinnen und Vertreter von portraitierten Gruppen sprechen zu ihren Gruppenportraits. Annette Kritzler ist gleich auf vier Bildern vertreten

Annette Kritzler  – im Gespräch mit Kay Bandermann – ist gleich auf vier Bildern vertreten.

Auf 36 dreiseitigen Ausstellungselementen in der Größe von 2 x 2,50 Meter zeigt die Ausstellung „Wir: Echt Nordstadt“  Porträts von Menschen, die in der Nordstadt in unterschiedlicher Form wirken: kulturell, sozial, sportlich oder am Arbeitsplatz.

Die großformatigen Fotos von Dietmar Wäsche und Klaus Hartmann entstanden in einer vom Quartiersmanagement Nordstadt koordinierten Projektarbeit  der Stadtteilschule Dortmund im Rahmen des Nordstadtmarketings.

Begleitende Texte von Claudia Behlau, Irmine Skelnik und Alex Völkel informieren über die porträtierten Gruppen.

Die Fotografien und Texte sind auch in Buchform erschienen. Mit der inzwischen zweiten Auflage wurden insgesamt 6.500 Exemplare gedruckt, die größtenteils bereits vergriffen sind.

Mehr zur Entstehung des Fotoprojekts lesen Sie auf nordstadtblogger.de:

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