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Junges Kreativprojekt: Angela Ljiljanic und ihre “Borsig-Guerilla” wollen die Nordstadt lebenswerter machen

Angela Ljiljanic von Borsig11 stellt die "Borsig-Guerilla" auf die Beine.

Angela Ljiljanic von Borsig11 stellt die „Borsig-Guerilla“ auf die Beine.

„Borsig-Guerilla“? Was nach einer kriminellen Vereinigung klingt ist, ist aber in Wirklichkeit der Projekttitel eines sehr kreativen Jugendkulturprojekts. Angela Ljiljanic, eine der vier Artists in Residence der Machbarschaft Borsig 11, sucht junge Menschen zwischen 18 und 26 Jahren, die bei der „Borsig-Guerilla“ mitmachen wollen.

Schlüsselfrage: Wem gehört die Stadt und wer gestaltet Ihre Zukunft?

Rasterfahndung Borsig-Guerilla„Borsig-Guerilla“? Da kann theroretisch Jeder und Jede kommen. Angela sucht zehn „Komplizeninnen und Komplizen“, die den öffentlichen Raum im Borsigviertel mitgestalten möchten. Die erste Guerilla-Generation wird mit der Frage eröffnet: Was glaubst Du? Wem gehört die Stadt und wer gestaltet Ihre Zukunft?

„Ein vorgefertigtes Konzept gibt es nicht! Ihr seid die Lokalexperten“, wirbt die Künstlerin für Teilnahme. „Keiner weiß besser als Du, wie es sich in Deinem Viertel leben lässt und welche Probleme und Vorzüge der Alltag in deinem Stadtteil mit sich bringt. “ Gefragt seien die Alltagserfahrungen und Zukunftspläne als junge(r) Erwachsene(r) und Bewohner des Borsigviertels.  „Das ist die ideale Basis, um gezielt und kreativ auf das aktuelle Geschehen in Deiner Umgebung Einfluss zu nehmen und Dich für die gestaltung Deiner Zukunft selbst zu ermächtigen.“

„Borsig-Visionen“ sind gefragt

„Ich halte Ausschau nach Euren Borsig-Visionen“ betont Angela: „Schreibt mir, hinterlasst Antworten und Anregungen, oder lasst uns ganz in Eurer Nähe auf ’nen Kaffee treffen, denn ich habe viele Fragen.“ 

Wer gestaltet wie, den öffentliche Raum im Borsigviertel? Wie würdest Du gerne Einfluss nehmen auf die zukünftige Entwicklung im Quartier? Was müsste sich verändern, damit sich Dein Stadtteil für Dich, Deine Nachbarn und Gastbesucher, durch eine gute Atmosphäre, Wohn- und Lebensqualität auszeichnet? Was soll eben nicht verändert werden? Vor welchen Entwicklungstrends sollten die lokalen Gepflogenheiten und Traditionen bewahrt werden?

Welche Deiner Interessen, Fähigkeiten, vielleicht auch ungeahnten Talente und Möglichkeiten, möchtest Du als Guerilla-Akteur/in in einem geschützten Rahmen ausprobieren? – Auch in Hinblick auf deine weitere persönliche und berufliche Zukunft?

„Basislager“ der Guerilla am Borsigplatz

Rückendeckung bekommen die Kreativen vom Verein ‚Machbarschaft Borsig11 e.V. und seinem engagierten Team, das dieses Vorhaben überhaupt erst möglich gemacht hat.

Für den Anfang stellen sie einen Treffpunkt zur Verfügung: Direkt am Borsigplatz – Nr.9! „Davon ausgehend wollen wir uns eins leerstehendes Ladenlokal
erobern, das als attraktive Ideenschmiede dienen soll und zum ungezwungen Verweilen einlädt“, verspricht Angela Ljiljanic.

Rasterfahndung Borsig-Guerilla

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